Auf der Suche nach dem passenden Buch: Rezensionen von Lesern für Leser

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Viele Leser lesen gerne ähnliche Bücher (sonst gäbe es wohl keine Bestseller ;-)). Es ist daher nur natürlich, sich an den Meinungen anderer zu orientieren und sich anhand einzelner Punkte ein Bild zu machen, ob sich die Meinung derer mit der eigenen decken könnte. Hierfür sind positive wie negative Ausführungen gleich wichtig.

Natürlich bietet auch schon das Cover, der Klappentext und die Leseprobe gute Hinweise, ob ein bestimmtes Buch individuell für die Person interessant ist. Aber gerade bei etwas schwierigeren Stoffen kommt es ja auf die Feinheiten der Ausarbeitung an und hier können Rezensionen sehr weiterhelfen, Fehlkäufe zu vermeiden.

Welche Kriterien sind für mich wichtig?

Um sich über Rezensionen ein Bild von einem bestimmten Buch zu bilden, ist es im ersten Schritt ratsam, sich zu fragen, was man selbst mag oder nicht mag. Dafür gibt es von uns ein paar Anhaltspunkte, nach was man in einer Rezension Ausschau halten könnte:

– Wird ein bestimmtes Thema angesprochen, auf das man vollkommen allergisch reagiert, oder kann es von einem anderen gar nicht genug sein?

– Wie wichtig sind mir beim Lesen Dinge wie klarer Satzbau, Rechtschreibfehler und alles rund ums Schreibhandwerk und wird darauf fundiert (etwa mit Beispielen) in einer Rezension eingegangen? Ist die Übersetzung des Buchs gelungen?

– Welche Bücher hat ein Rezensent außerdem noch gelesen/rezensiert und deckt sich die Meinung über diese mit der eigenen oder weicht sie im überwiegenden Teil davon ab?

– Will ich gespoilert werden? Wenn nicht: unbedingt auf Spoiler-Warnungen achten und sie ernst nehmen!

– Will ich eine Happy-End-Garantie?

Der Himmel voller Sterne

Jeder von uns kennt das: Man kauft ein Buch, das überwiegend und viel positiv bewertet wurde, liest es und denkt sich: Hatte ich das gleiche Buch in der Hand?
Viele Sterne bedeuten nicht automatisch, dass das Buch auch dem persönlichen Geschmack entspricht, und umgekehrt kann man aus „schlechter“ bewerteten Büchern nicht immer auf die Qualität des Buches schließen. Rezensionen sind sehr individuell und manchmal vielleicht auch stimmungsabhängig.
Deshalb unser Tipp: Rezensionen immer reflektiert lesen und sich aus mehreren positiven und negativen ein eigenes Bild machen.

Und nicht vergessen: Unser großes Rezensions-Gewinnspiel läuft noch bis zum 31.12.2015 🙂

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Was tun, wenn es mal schmerzt? Oder: Der Umgang mit Kritik

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Als wir dieses Thema in unser Vorhaben mit aufgenommen haben, war uns nicht klar, wie schwer es sein würde, einen Artikel dazu zu schreiben. Kreative Werke und die Kritik an ihnen sind ein sensibles Thema, das nicht zuletzt in den sozialen Medien immer wieder riesige Diskussionen und manchmal sogar Shitstorms auslöst. Die Rede ist schnell von der „Rezimafia“ auf der einen und den „unprofessionellen Autoren“ auf der anderen Seite. Aber warum ist das eigentlich so?

Es könnte alles so einfach sein

Eigentlich ist es doch recht einfach: Ein Buch ist ein Produkt. Wir als Verlag bzw. ein Autor stellt das Produkt her und verkauft es an Leser, die Geld für das Produkt bezahlen. Jeder Käufer hat das Recht, Feedback zu geben und Kritik zu äußern. Manchmal gefällt ihm das gekaufte Buch nicht, was er ebenso kundtun darf, wie Lob auszusprechen. Im Idealfall tut er das höflich und neutral formuliert, wenn auch natürlich subjektiv, da Rezensionen immer nur die persönliche Meinung des Schreibers wiedergeben können. Wir als Hersteller nehmen die Kritik an, ziehen unsere Schlüsse für die Zukunft daraus und verbessern uns damit.

Das Problem der Emotionen

Es ist eine hübsche Theorie, aber leider funktioniert sie in der Praxis eher selten. Ein Buch ist nicht nur ein simples Produkt, kein Alltagsgegenstand, sondern eine Mischung aus menschlicher Kreativität und Handwerk, aus vielen Stunden, Wochen und Monaten, manchmal Jahren der intensiven (Zusammen-)Arbeit. Sowohl Autor als auch Verlag sind sehr mit ihren Büchern verbunden, identifizieren sich mit ihnen und meist steckt mehr von uns in den Werken, als man auf den ersten Blick meinen möchte.

Der Leser auf der anderen Seite geht mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch heran, sei es nun in Bezug auf Inhalt, Schreibstil oder Qualität. Er bezahlt Geld für eine Leseerfahrung, die ihm schöne, dramatische, spannende oder romantische Stunden bereiten und ihn aus seinem Lebensalltag herausholen soll. Er will entführt und verzaubert werden.

Zwei Welten, ein gemeinsamer Weg

Eines ist uns allen klar: Ohne Autoren gibt es keine Bücher, die man lesen kann. Ohne Leser können die Autoren für niemanden schreiben. Allerdings sehen Autoren und Leser das betreffende Buch jeweils von einem vollkommen anderen Standpunkt aus.

Wie Autoren ihre Geschichten in den Grundzügen oft „aus dem Bauch heraus“ anlegen, so schreiben Leser ihre Meinung oft aus dem Gefühl heraus, mit dem sie das Buch zuklappen – oder auch einmal unbeendet weglegen.

Trifft die Enttäuschung des Lesers nun, vielleicht auch entsprechend hart formuliert, den Autor, spitzt sich die Lage zu. Fängt der Autor dann noch an, öffentlich gegen den Rezensenten „zurückzuschießen“ und sei es auch unabsichtlich, ist der Super-GAU fast vorprogrammiert. Daraus entsteht furchtbar schnell ein schlimmer Teufelskreis aus frustrierten Autoren, die sich so unter Umständen einen schlechten Ruf zuziehen, und frustrierten Lesern, die künftig weniger oder gar keine Rezensionen mehr schreiben und den betreffenden Autor meiden. Aus weniger Rezensionen ergibt sich weniger Feedback für den Autor.

Abstand kann eine Brücke schlagen

Ein Weg, aus diesem unangenehmen Spannungsverhältnis auszubrechen, ist Abstand. Auch negative Rezensionen bringen einen weiter, allerdings oft nur, wenn man sie mit einer gewissen, manchmal auch zeitlichen Distanz betrachtet, angeht und das für sich Sinnvolle herauszieht.

Immer wieder gibt es auch Fälle, in denen man schlicht nichts für sich aus einer Rezension ziehen kann, weil der Rezensent außer der Tatsache, dass ihm das Buch nicht gefallen hat, keine Anhaltspunkte auf die Hintergründe gibt oder möglicherweise sogar beleidigend oder ausfallend wird. Dabei kann man auch harte Kritik durchaus sinnvoll und höflich formuliert verpacken.

Mit dem Verkauf von Büchern geht auch eine Verpflichtung zur Professionalität einher, der sich kein Autor und Verlag entziehen kann, wenn er dauerhaft vor dem kritischen Leserauge bestehen will.

Durch ein entspanntes Miteinander von Autoren, Verlag und Lesern kann so viel geschaffen werden, dass es schade ist, wenn dieses Potential verschenkt wird. Auf einer gemeinsamen Basis der Höflichkeit kann eine Ebene entstehen, die für alle Seiten einen Mehrwert hat, nicht zuletzt ein gesteigertes Schreib-, Lese- und Rezensionsvergnügen.

Wie schreibe ich eine Rezension?

Bild von condesign / pixabay.com

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In der vergangenen Woche haben wir unser Rezensions-Gewinnspiel gestartet und freuen uns bereits sehr über euer Feedback!

Heute wollen wir euch daher ein paar Anregungen zum Thema Rezensionen schreiben an die Hand geben. In der Vergangenheit haben wir oft von Lesern die Aussage gehört, dass sie sich unsicher sind, was sie in einer Rezension schreiben sollen, und es deswegen lieber lassen. Vielleicht können wir euch so ein bisschen unter die Arme greifen 😉

Ganz wichtig: Alles sind natürlich nur Vorschläge und Anregungen, worüber man in einer Rezension sprechen kann, und keinesfalls ein Muss!

1. Cover und Klappentext

Die Verpackung weckt oft die ersten Erwartungen an ein Buch. Wie sehen Cover und Schrift aus? Welche Stimmung springt beim Angucken über? Macht der Klappentext Lust aufs Lesen oder hat er vielleicht schon zu viel verraten?

2. Inhaltsangabe

Hier liegt die Würze eher in der Kürze. Ein bisschen Inhalt wird ja schon im Klappentext angesprochen, deswegen ruhig auf wenige Sätze reduzieren. Achtung: Spoilergefahr! Viele Leser reagieren sehr allergisch, wenn man ihnen zu viel vom Handlungsverlauf oder gar das Ende eines Buchs verrät, deswegen raten wir hier zur Vorsicht.

Tipp: Fügt im Zweifelsfall einfach einen Hinweis oder eine Spoilerwarnung am Anfang der Inhaltsangabe ein, dann kann jeder selbst entscheiden, ob er diese lesen möchte.

3. Schreibstil

Hier gilt ganz klar: Geschmäcker sind verschieden. Man kann jedoch in einer Rezension durchaus einen Eindruck geben, ob der Autor eher zu langen oder kurzen Sätzen neigt, zum Ausschweifen oder Knapphalten. Liefert er viel oder wenig Beschreibung, liest sich der Text flüssig oder stolpert man oft? Reizt es euch, das Buch (sofort) noch einmal zu lesen oder bleibt es ein einmaliges Vergnügen? Bei Übersetzungen: Wie ist die Übersetzung des Buchs gelungen?

4. Gefühle

Welches Gefühl hattet ihr beim Lesen? Hat euch das Buch mitgerissen oder gelangweilt? Konntet ihr das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen oder habt ihr eher mal ein paar Seiten überblättert? Hat euch das Buch berührt, zum Lachen und/oder Weinen gebracht oder aber völlig kalt gelassen? Prinzipiell könnte man hier darauf eingehen, ob es bis zum Schluss spannend bleibt oder ob z.B. starke Logiklücken vorhanden sind.

5. Formalia

Das ist ein Punkt, der recht unabhängig vom persönlichen Geschmack beurteilt werden kann. Hatte das Buch viele Rechtschreib- und Kommafehler? Sieht der Innenteil sauber gesetzt aus oder stört hier etwas beim Lesen? Bei Printbüchern: Liegt das Buch gut in der Hand, ist es nicht zu groß oder zu klein, lässt es sich gut aufklappen und hält die Klebebindung auch nach mehrmaligem Lesen?

Alles eine Frage des Geschmacks

Zum Schluss möchten wir euch noch mit auf den Weg geben, dass auch bei Rezensionen der Ton die Musik macht. Beleidigungen oder Schimpfwörter sind nicht die feine Art und gehören unserer Meinung nach nicht ins Miteinander rund um Bücher.

Jeder Leser geht mit anderen Erwartungen und Vorkenntnissen an ein Buch heran, was sicher die Empfindungen beim Lesen beeinflusst. Für uns gibt es beim Geschmack (im Gegensatz zur deutschen Rechtschreibung ;-)) kein Richtig oder Falsch, nur unterschiedliche, gleichberechtige Meinungen.

Rezensionen: ein Monat im Zeichen der Kritik

Rezensionen

Bild von condesign / pixabay.com

Kritik ist ein Thema, das immer wieder für Furore sorgt. Auf Social Media Plattformen wie Facebook und Twitter geht es nicht selten heiß her, wenn die Gemüter über negative Rezensionen zu Lieblingsbüchern hochkochen, Meinungen auseinandergehen oder Leseprioritäten unterschiedlich gesetzt werden.

Warum sind Rezensionen wichtig?

Dem Thema Rezensionen widmen wir den kompletten Dezember, denn jegliches Feedback ist für uns als Verlag ein absolut essentieller Bestandteil unseres Arbeitsalltags. Ohne Rückmeldungen des Lesepublikums ist Bücherverlegen ein bisschen wie Fischen im Trüben oder wie wir es gerne nennen: Russisches Verlagsroulette mit Orakelfunktion 😉

Aber auch für Autoren und andere Leser sind Rezensionen wichtig. Warum, das erfahrt ihr in den kommenden Wochen hier auf unserem Blog.

Advent, Advent, die Buchliebe brennt…

Nicht nur in uns Verlagsmenschen und Autoren brennt die Leidenschaft für Bücher, auch die Leser sind Feuer und Flamme für ihr Lieblingsthema. Doch wie formuliert man die Emotionen nach dem Zuklappen des Buchs? Wie erklärt man anderen Menschen oder dem Autor/Verlag, was das Buch beim Lesen in einem ausgelöst hat? Und manchmal hat man es vielleicht auch nicht bis zum Ende des Buchs geschafft – auch das muss gesagt werden.

Deshalb wird es an jedem Advent-Sonntag einen Blogartikel rund ums Rezensieren geben:

– 06.12.2015: Wie schreibe ich eine Rezension?

– 13.12.2015: Der Umgang mit Kritik – Chancen und Fallen

– 20.12.2015: Leser für Leser: Wie können mir Rezensionen beim Kauf eines Buchs helfen?

Ein Dankeschön an unsere Rezensenten

Der Cursed Verlag besteht nun seit fast neun Jahren und in dieser Zeit haben wir alle Art von Kritik bekommen: positive, negative, diplomatische, schonungslos direkte, ausführliche, knapp gehaltene, überschwängliche und zurückhaltende. Und alle haben uns zu dem Verlag gemacht, der wir heute sind und der wir in Zukunft sein und werden wollen.

Aus diesem Grund stellen wir nun zum Ende des Jahres die Rezensenten unserer Bücher in den Mittelpunkt. Sie sind es, die uns mit dem Positiven vorantreiben, uns durch das Negative besser werden lassen, ihre Begeisterung an uns weitergeben und uns schonungslos Fehler und Verbesserungsbedarf aufzeigen. Dafür sagen wir DANKE!

Cursed kürt den/die Amazon-Top-RezensentIn

Wir möchten auch etwas an unsere fleißigen Rezensionsschreiber zurückgeben, weswegen wir nun zum ersten Mal unseren Top-Rezensenten küren.
Um an der Prämierung teilzunehmen, müsst ihr lediglich bis einschließlich 17.01.2016 eine Link-Liste eurer Amazon-Rezensionen per Mail an info[a]cursed-verlag.de schicken. Jede Rezension entspricht einem Los, das in den Lostopf wandert, aus dem am 24.01.2016 die Gewinner gezogen werden.

Das bedeutet: Je mehr Rezensionen ihr bis 31.12.2015 auf Amazon.de veröffentlicht, desto höher ist eure Chance auf einen Gewinn!

Bitte beachtet unbedingt die Teilnahmebedingungen! Rezensionen, die den Richtlinien nicht entsprechen, können leider nicht gewertet werden.

  1. Platz: Ein Jahresabo des Cursed-Programms 2016 (Print). Ihr erhaltet alle Titel, die 2016 in unserem Verlag erscheinen, als gedrucktes Buch frei Haus; Titel, die nur als eBook erscheinen, werden digital versendet. Wir behalten uns vor, Lieferungen zusammenzufassen.

2.+3. Platz: Print-Buchpaket mit jeweils 10 Titeln nach Wahl aus unserem Verlagsprogramm (kann auch auf Titel, die 2016 erscheinen angewendet, werden)

4.-10. Platz: eBook-Paket mit jeweils 5 eBooks nach Wahl aus unserem Verlagsprogramm

Teilnahme:

– Senden einer Email mit vollständiger Linkliste aller Rezensionen zu Büchern des Cursed Verlags, die bis einschließlich 31.12.2015 auf Amazon.de veröffentlicht wurden und einen Umfang von mindestens 100 Wörtern aufweisen.

– Es werden sowohl positive als auch negative Rezensionen gleich gewertet. Wann die Rezension geschrieben/veröffentlicht wurde, ist für die Auslosung nicht relevant, solange dies vor dem 31.12.2015 geschehen ist.

– Einsendeschluss per Email ist der 17.01.2016, die Auswertung erfolgt bis 24.01.2016. Bekanntgabe erfolgt auf Facebook und via Email an die Gewinner.

– Teilnehmen kann jeder Inhaber eines Amazon-Kontos, Mitarbeiter des Cursed-Verlags sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

– Die Gewinne werden unter allen Teilnehmern anonym ausgelost.

– Die Teilnehmer bleiben bei Bekanntgabe der Gewinner anonym, es werden lediglich die Amazon-Pseudonym (sofern vorhanden) veröffentlicht, keine Klarnamen oder Facebook-Verknüpfungen.

– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

– Datenschutz http://www.cursed-verlag.de/datenschutz

Warum werden nur Amazon-Rezensionen gewertet und keine Blogs etc.?

Amazon ist mit ca. 85% unsere größte Verkaufsplattform. Daraus ergibt sich, dass die meisten unserer Kunden auf Amazon kaufen, lesen und rezensieren, also auch potenziell über Amazon auf neue Titel aufmerksam werden. Es steht aber natürlich jedem frei, seine anderweitig veröffentlichten Rezensionen noch bis 31.12. auf Amazon einzustellen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und wünschen allen Rezensenten viel Glück! Haut in die Tasten, bis es qualmt! 😉

Abzocke bei Trennung? Oder: Warum werden Bücher geteilt?

Bild von geralt / pixabay.com

Bild von geralt / pixabay.com

Ein schwieriges Thema treibt uns dieser Tage um: das Trennen von Büchern und eBooks. Seit Jahren genreübergreifend in vielen Verlagen ein probates Mittel, stolpert man in entsprechenden Diskussionen sehr schnell über ein Wort: Abzocke.

Viele Leser empfinden es als ungerecht, ein Buch zu teilen, das man eigentlich auch in einem Stück veröffentlichen und lesen könnte, das vielleicht sogar in der ausländischen Originalausgabe ein Buch war und in der deutschen Übersetzung geteilt wurde.

Warum teilt Cursed Printbücher?

Diesen Fall gab es bei uns erst einmal indirekt: Chaosprinz.

Diese Geschichte war zuvor im Internet veröffentlicht und besitzt mit 1200 Buchseiten einen Umfang, der weit über das Durchschnittsmaß unserer Titel hinausgeht. Da wir die Geschichte inhaltlich nicht einkürzen wollten (und aufgrund des Kultstatus, den Chaosprinz in der Online-Community genießt), haben wir uns für ein Sammlerexemplar mit zwei Büchern im Schuber entschieden, die jedoch nur als Komplettpaket erworben werden können. Entsprechend der Teilung der gedruckten Version, sind auch die eBooks geteilt erschienen.

Warum teilt Cursed eBooks?

Diesen Fall gab es bei uns (abgesehen von Chaosprinz) erst zweimal: Aus gutem Hause (650 Seiten Großformat = 800 Seiten Normalformat) und jetzt gerade bei Froschprinz (knapp 700 Seiten Normalformat).

Auch diese Geschichten waren vorher im Internet veröffentlicht und besaßen einen Seitenumfang über unserem Durchschnittsmaß. In den Printversionen haben wir die Möglichkeit gefunden, jeweils eine Gesamtausgabe der Titel anzubieten.

Warum also die Teilung im eBook? Das liegt simpel an der Veröffentlichungspolitik von Amazon, das als Hauptverkaufsplattform für uns maßgeblich ist. Als Direktanbieter gibt es hier in unserem Tantiemenmodell eine Obergrenze, zu welchem Preis ein eBook maximal angeboten werden darf. Diese liegt jedoch unter dem, was für ein eBook mit den oben genannten Seitenzahlen wirtschaftlich wäre.

Die Lösung ist die Trennung

Daher haben wir uns dafür entschieden, die eBooks der beiden Titel mittig zu teilen und zu einem Preis anzubieten, der dem der Gesamtausgabe des eBooks entspricht.

Anhand eines Beispiels: Froschprinz kostet als Printausgabe 16,95€. Die eBook-Gesamtausgabe würden wir für 11,99€ anbieten. Die geteilten eBooks kosten nun jeweils 5,99€.

Manchmal wird auch gesammelt

Was auf den ersten Blick aussieht wie eine Trennung, muss nicht immer eine sein. In unserem Fall wäre das Vertrauen suchen und Liebe finden. Diese beiden Bücher sind auch auf Englisch als zwei Titel erschienen, was wir in eBook-Form ebenfalls getan haben. Da ihr Umfang jedoch eine Printveröffentlichung als Einzelbände erschwert hat, haben wir uns hier für einen Sammelband mit beiden Geschichten entschieden.

Nur wenn nötig, so wenig wie möglich

Was hinter der Teilung von Büchern steht, kann viele Gründe haben. Wir beschränken uns jedoch darauf, nur zu trennen, wenn es keine andere Möglichkeit für uns gibt. Ein Buch ist für uns auch immer ein Gesamtkunstwerk – und dem versuchen wir, gerecht zu werden.